Montag, 29. Januar 2007

...

Ich weiß nicht, was ich schreiben soll, ob es überhaupt richtig ist zu schreiben, mein Kopf ist im Moment leer und doch voller wirrer Gedanken. Ich zittere am ganzen Körper, bin erschöpft und weiß doch genau, dass ich heute Nacht keinen Schlaf finden werde. Tränen schiessen mir in die Augen, Verzweiflung überkommt mich und wird sofort abgelöst von Fassungslosigkeit. Ich kann es nicht begreifen, es kommt mir so unwirklich vor und ich wünschte, dass alles tatsächlich nur ein böser Traum wäre. Aber das ist es nicht. Er ist tot.

Montag, 8. Januar 2007

Weihnachten ist vorbei

Nun geht es wieder los. Die Weihnachtsferien waren mal wieder viel zu kurz für alles, was man so tun könnte. Dieses Jahr habe ich mir gar nichts vorgenommen, keine großen Versprechungen an mich selbst gemacht, was ich denn alles schaffen will in diesen zwei Wochen. Und es ist das erste Mal, dass ich guten Gewissens behaupten kann, dass ich geschafft habe, was ich mir vorgenommen habe: gar nichts. Es liegt noch viel Arbeit vor mir bis zum Semesterende (und danach noch viel mehr, wenn ich an die drei Hausarbeiten und drei Klausuren denke - oh Graus!), also packe ich es an!

Mittwoch, 13. Dezember 2006

Nachhilfe

Morgen ist es soweit, nach Jahren gebe ich das erste Mal wieder Nachhilfe. Der Sohn eines Bekannten hat Probleme in Englisch, da bin ich natürlich sofort zur Stelle. Wenn der Knabe Probleme hat muss ich eben einspringen, so bin ich nunmal *heuchel*. Ok, ich geb's zu: so ein bißchen extra Kohle vor Weihnachten kann ja schließlich nicht schaden.
Na ja, ich hoffe mal, dass es nicht ganz so schlimm um ihn steht, wie er es selbst formuliert: "Ich kann eigentlich gar nichts." Wenn das die Wahrheit sein sollte, dann werde wohl auch ich es nicht schaffen, dass er in der Arbeit am Dienstag etwas besseres als eine 5 schreibt.
Aber ich werde alles geben!

Stress lass nach

Endlich ist es so gut wie geschafft. Noch etwas mehr als eine Woche, dann wird das Semester erstmal für zwei Wochen auf Eis gelegt. Es dürfte auch wirklich nicht noch länger dauern. Auch wenn Weihnachten für mich dieses Jahr furchtbar werden wird und auch das neue Jahr wohl nicht sehr froh anfangen wird, so kann ich diese zwei freien Wochen mehr als gut gebrauchen.
Die (fast) letzte Hürde ist genommen, heute war der Tag des wichtigen Referats mit Gästen aus ganz Europa, ab jetzt kann ich wieder aufatmen und ein wenig entspannen. Und vor Weihnachten ist dann nur noch eine Klausur, da werd ich mir gar keinen Stress machen.
Tja, eine bittere Nebenwirkung des "den-Kopf-nicht-mehr-mit-Unikram-voll-haben" ist allerdings auch, dass ich wieder mehr Zeit zum Nachdenken über andere Sachen habe, aber das gehört in eine andere Rubrik.

Dienstag, 5. Dezember 2006

"Besuch"

Am Donnerstag kommt der Heizungsableser, da muss ich vorher noch ganz dringend aufräumen. Es ist zwar nicht schmutzig bei mir, aber unordentlich. So unordentlich, dass es mir peinlich wäre, selbst einem wildfremden Mann dieses Chaos anzutun. Und da er ja leider in allen Zimmern meiner Wohnung zu tun hat, kann ich nicht einmal meine „ins Schlafzimmer guckt eh niemand, also kann es da auch unordentlich sein“-Taktik anwenden.

Samstag, 2. Dezember 2006

alt? neu? verwirrt!

Wie heißt es doch so schön? Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.
Leider Gottes muss ich mich zu den Opfern der „neuen“ Rechtschreibung zählen. Als ich noch zur Schule ging war die neue Rechtschreibung nicht mehr als ein Schreckgespenst, das durch die Presse und die Klassenzimmer spukte. Die Lehrer wurden zwar darauf hingewiesen, dass Klausuren nach der neuen Rechtschreibung korrigiert werden sollten, wobei darauf zu achten war, dass diese Korrekturen lediglich auf die neue Regelung aufmerksam machen sollten, sie zählten nicht als Fehler, doch die Mehrzahl der Lehrer, meine Deutsch-LK Lehrerin eingeschlossen, schien damals noch zu glauben, dass sich die neuen Regeln niemals würden durchsetzen können und ignorierten die Vorgaben gewissenhaft.
Dies bedeutete für mich, dass ich zwar wusste, dass es Änderungen geben würde/könnte (S-H hat ja damals in einem Volksentscheid gegen die Reform gestimmt), diese Änderungen aber nie bewusst gelernt habe. Ich fand die neue Rechtschreibung sowieso schon immer doof, die Worte sahen auf einmal so anders aus, irgendwie fremd und ich beschloss, auf immer und ewig nach den alten Regeln zu schreiben.
Nun ist es ja aber so, dass man sich dem Einfluss der Medien nicht entziehen kann und nach und nach begann auch ich, „daß“ plötzlich mit „ss“ zu schreiben und es schlichen sich immer mehr neue Formen ein. Irgendwann setzte dann die Verwirrung ein. Ich wusste einfach nicht mehr, wie bestimmte Worte geschrieben wurden, welche Form alt oder neu war, welche Form die richtige war. Dieser Zustand hat sich bis heute gehalten. So bin ich also eine, ich möchte doch meinen, intelligente junge Frau, die in Diktaten früher kaum Fehler gemacht hat, die ihr Abitur bestanden hat und bald ihr Studium (zum Glück NICHT Germanistik) abschließen wird, aber die dennoch nicht weiß wie man z.B. das Wort „Albtraum/Alptraum“ richtig schreibt und die findet, dass das „ß“ ein so schöner Buchstabe ist, der eigentlich viel öfter verwendet werden sollte…
Ich möchte daher um Nachsicht bitten. Da ich selbst nicht weiß was alt oder neu, richtig oder falsch ist, habe ich in den letzten Jahren meine eigene Rechtschreibung entwickelt, die neben vielen neuen Schreibweisen auch einige alte Formen aufweist.
Wenn sich jemand dazu berufen fühlt mich auf Fehler aufmerksam zu machen, so möge er/sie dies bitte tun. So habe ich wenigstens die Möglichkeit etwas zu lernen.

PS Meine Zeichensetzung war schon immer etwas chaotisch, das hat nichts mit neuen Regeln zu tun ;-)

Igelbesuch

Ich wohne alleine, aber manchmal bekomme ich lieben Besuch und ich freue mich jedes Mal sehr darüber.
Der Nachbarskater kommt sehr häufig vorbei, wenn ich nicht aufpasse ist er ruck zuck in der Wohnung und erkundet alles in aller Seelenruhe. Jetzt im Winter habe ich das "Problem" nicht so häufig, da ich die Terrassentür nicht so lange unbewacht offen lasse (brrr, kalt!), aber im Sommer ertönte etliche Male das wohlbekannte Klingeln seines kleinen Glöckchens in den entlegendsten Winkeln meiner Wohnung. Ich liebe Katzen, von daher ist er immer herzlich willkommen.
Heute morgen hatte ich eher ungewöhnlichen Besuch. Ein Igel saß auf meiner Terrasse. Man muss vielleicht wissen, dass ich parterre wohne und von der Rasenkante zu meiner Terrasse geht es, für einen Igel, geradezu halsbrecherisch weit hinab. 30-40 cm sind es bestimmt, und wenn so ein kleines stacheliges Kerlchen da erst mal runtergeplumst ist kommt es ohne fremde Hilfe nicht wieder hinauf. Aber ich bin eine Frau der Tat und eine Tierliebhaberin. Ohne zu zögern ergriff ich den Ofenhandschuh und eilte meinem sich einkugelnden Freund zu Hilfe. Er erholte sich recht schnell von dem Schock. Einige Minuten saß er in Kugelform da und machte sich dann in Windeseile aus dem Staub. Igel können ziemlich schnell sein, wenn sie wollen. Hoffen wir mal, dass er den Winter gut übersteht.

Samstagabend...

'n Kööm und 'n kühles Blondes...
Es ist Samstag, also Partyzeit. Zum Glück ist heute was los, kein herumtelefonieren mit allen die man so kennt, kein "Hm, was machen wir denn heute?", nein, seit Wochen steht es fest, wir gehen heut auf 'ne Paaady...
Noch sitze ich zuhause vorm PC, keine Spur von Hektik, noch muss ich mich nicht fertig machen. Doch so langsam schleicht sich eine wichtige Frage in meinen Kopf: "Was will ich denn heute trinken?" Ich habe alles da, Bier, Wein, Sekt, Rum, nur momentan fehlt mir die Entscheidungfreudigkeit. Worauf habe ich Lust?
Versteht mich nicht falsch, wenn ich an Party denke, dann denke ich nicht zwangsläufig an Alkohol, keineswegs. Aber wenn man mal ehrlich ist, dann kann ein etwas erhöhter Pegel doch zur allgemeinen Stimmung beitragen. Die Zeiten des hemmungslosen Besaufens sind vorbei, aus dem Alter bin ich raus. Und ich kann durchaus auch ohne Alkohol Spaß haben. Aber heute muss ich nicht fahren, ich werde heute chauffiert, also kann ich mir auch ein Gläschen gönnen, oder auch zwei, oder drei...
Nun denn. Noch trinke ich Wasser, aber in den nächsten zwei bis vier Stunden werde ich mich wohl entscheiden müssen. In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Samstagabend.

...

Nun bin ich also auch ein Mitglied der wundersamen Spezies „Blogger“. Seelenstriptease vor unbekannten Menschen, das kann so schlimm nicht sein. Weiß ja keiner wer dahinter steckt, also allen Frust mal abladen und auch die wirrsten Gedanken einfach mal rauslassen…
Da stellt sich natürlich die Frage: Wer soll denn das lesen? Will ich irgendjemanden von diesem Blog erzählen? Im Moment eher nicht, vielleicht eines Tages, wer weiß?
Nun, geneigter Leser, wenn es dich denn gibt, heiß mich willkommen in deiner Welt des Bloggens.
Here I am!

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